Microsoft 365 wird ab 1. Juli 2026 teurer: Das sollten Unternehmen jetzt einplanen
Microsoft erhöht zum 1. Juli 2026 weltweit die Preise für Microsoft 365 für Geschäftskunden. Je nach Lizenzmodell liegt die Anpassung bei rund 5 bis über 20 %. Besonders relevant ist das für die weit verbreiteten Business- und Enterprise-Pläne, die sich typischerweise um ca. 8 bis 17 % verteuern. Für Unternehmen lohnt es sich, diese Änderungen frühzeitig in Budget- und Lizenzplanung zu berücksichtigen.
Microsoft begründet die Erhöhung mit dem deutlich erweiterten Funktionsumfang – insbesondere durch den Ausbau von KI-, Sicherheits- und Verwaltungsfunktionen.
Welche Tarife sind betroffen – und wie stark steigt der Preis?
Zum 1. Juli 2026 steigen die Preise in mehreren Einsteiger-, Business- und Enterprise-Paketen spürbar. In der Zusammenfassung zeigt sich:
- Business-Tarife (z. B. Microsoft 365 Business Basic und Business Standard) steigen um ca. 12–17 %.
- Enterprise-Tarife (z. B. Microsoft 365 E3 und E5) erhöhen sich moderater um ca. 5–8 %.
Microsoft weist darauf hin, dass je nach Region angepasste Marktpreise gelten können – beeinflusst u. a. durch Wechselkurse, Steuern und regionale Marktbedingungen.
Warum erhöht Microsoft die Preise?
Microsoft verweist auf den Ausbau von Microsoft 365 in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Sicherheit und Verwaltung. Unternehmen erhalten heute im selben Portfolio deutlich mehr Funktionen als noch vor einigen Jahren.
Ein zentraler Punkt ist die Integration neuer KI-Funktionen: Copilot Chat wird in Anwendungen wie Word, Excel, PowerPoint, Outlook und OneNote eingebunden. Mit dem „Agent Mode“ kann Copilot Aufgaben im Hintergrund eigenständig fortführen und Teams bei Routinearbeiten entlasten – als Schritt hin zu stärker automatisierten Workflows.
Parallel werden Sicherheits- und Verwaltungsfunktionen ausgebaut, u. a. in Microsoft Defender for Office sowie in Microsoft Intune. Genannt werden unter anderem:
- erweiterte Prüfungen von URLs und Links
- verbesserter E-Mail-Schutz
- Remote-Help-Funktionen
- zusätzliche Analyseoptionen zur besseren IT-Überwachung
Microsoft betont, dass die Anpassung mit ausreichend Vorlauf angekündigt wurde, damit Unternehmen Budgets, Lizenzstrategie und Vertragslaufzeiten rechtzeitig anpassen können.
WAS BEDEUTET DAS FÜR UNTERNEHMEN – UND WAS SOLLTE MAN JETZT TUN?
Je nach Anzahl der eingesetzten Business- oder Enterprise-Lizenzen werden die steigenden Kosten spürbar. Gerade in größeren Umgebungen können die neuen Preise die laufenden Ausgaben deutlich erhöhen.
Sinnvoll ist deshalb eine strukturierte Überprüfung der Lizenzlandschaft:
- Werden alle zugewiesenen Lizenzen tatsächlich genutzt?
- Passen die Lizenzpakete zum realen Bedarf der Mitarbeitenden?
- Ist ein Wechsel auf jährliche Abonnements sinnvoll, um Preisbindungen zu sichern?
- Gibt es Funktionen im aktuellen Tarif, die bereits enthalten sind, aber noch nicht gezielt genutzt werden?
Eine saubere Lizenzanalyse deckt häufig ungenutzte Reserven auf, reduziert Doppelstrukturen und verhindert unnötige Kosten – und kann die Auswirkungen der Preiserhöhung spürbar abfedern.
WICHTIG!
Jährliche Abonnements, deren Verlängerung vor dem 01.07.2026 liegt, werden noch zu den aktuell gültigen Konditionen verlängert. Die höheren Preise greifen erst bei der darauffolgenden Erneuerung. Frühzeitige Planung kann also einen weiteren Abrechnungszeitraum zu bisherigen Preisen sichern.
Hinweis zu unseren Preisen
Wir passen unsere Preise für Microsoft-365-Lizenzen zum 01. Juli 2026 entsprechend der von Microsoft angekündigten Änderungen an. Für jährliche Abonnements, deren Verlängerung vor dem 01.07.2026 liegt, gelten weiterhin die aktuellen Konditionen; die neuen Preise wirken sich erst bei der nächsten Verlängerung aus. Durch eine rechtzeitige Verlängerung profitieren Sie daher noch einmal von den bisherigen Preisen.
FAZIT
Die Anpassung zeigt, welchen Stellenwert Microsoft den Bereichen KI, Sicherheit und Management beimisst. Für Unternehmen bedeutet das zwar höhere laufende Kosten – gleichzeitig aber auch einen deutlich erweiterten Funktionsumfang. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, die eigene Lizenzlandschaft zu prüfen, zu optimieren und Vertragslaufzeiten strategisch zu planen, um finanzielle Überraschungen zu vermeiden.
